Start›Projekt-Ideen›3D-Modellflughafen mit Arduino

3D-Modellflughafen mit Arduino

Ein selbst gebauter Modellflughafen aus dem 3D-Drucker, dessen Lichter ein kleiner Mikroprozessor (Arduino) steuert.

  • Einsteiger – Fortgeschritten
  • Dauer ~5 Arbeitstage
  • Kosten ~300 €
  • Thema 3D
  • Thema Elektronik
  • Thema Arduino
Titelbild: 3D-Modellflughafen mit Arduino
Das fertige Projekt „3D-Modellflughafen mit Arduino“ im Überblick.

Worum geht’s?

Zur Projektwoche unter dem Motto „Fliegen“ entstand in nur fünf Tagen ein Flughafen im Maßstab 1:185 (1,60 × 1,15 m) – gebaut von 35 Schülerinnen und Schülern, von denen die meisten weder 3D-Modellierung noch Arduino-Programmierung kannten. Die Idee kam aus dem Leistungskurs Informatik; unterstützt wurde das Projekt von zwei Informatik-Lehrkräften, ehemaligen Schüler:innen und dem Förderverein (ca. 120 € für Holz und Kleinteile).

Ein ganzer Flughafen im Kleinformat: Terminal, Tower, Landebahnen und Flugzeuge werden am Computer entworfen und mit dem 3D-Drucker gedruckt. Ein Arduino bringt anschließend Landebahn-Befeuerung, Tower und Terminal zum Leuchten.

Das Projekt verbindet zwei Welten: das genaue Konstruieren von Modellen und die Elektronik, die das Modell lebendig macht. Es lässt sich klein beginnen und beliebig ausbauen.

Projekt-Organisation

Ein Projekt dieser Größe gelingt nur arbeitsteilig. Gearbeitet wurde deshalb nach Scrum, einem Vorgehensmodell aus der Softwareentwicklung – mit klaren Zielen, festen Rollen und kurzen, regelmäßigen Meetings:

  • Leitungsteam: Lehrkräfte und ein ehemaliger Schüler legen vorab Ziele, Arbeitsschritte und Abnahmekriterien fest und helfen bei kniffligen Fragen.
  • Arduino-Team: Schülerinnen aus dem Leistungskurs vermitteln die Grundlagen; danach programmiert das Team einzelne Aufgaben selbstständig und baut sie direkt ein.
  • Zwei 3D-Teams: Sie lernen die Grundlagen von Blender und modellieren arbeitsteilig Gebäude, Fahrzeuge und Flugzeuge – fertige Modelle gehen sofort in den Druck.
  • Dokumentation: Fotos und Videos halten die ganze Woche fest – daraus entstanden die Zusammenfassung und der Zeitraffer (siehe Ergebnis).

Geleitet wurden die Teams von Schüler:innen aus den Informatikkursen – so lernen alle voneinander.

Benötigte Geräte & Teile

Werkstatt-Geräte: 3D-Drucker, Lasercutter, Arduino mit Sensoren.

  • 1 RolleFilament (Kunststoff für den 3D-Druck)
  • 1×Arduino als Steuerung
  • vieleLEDs (Landebahn- und Tower-Beleuchtung)
  • 1×Steckbrett und Kabel zum Aufbau der Schaltung
  • 1 PlatteAcryl oder Holz als Grundplatte (mit dem Lasercutter zugeschnitten)

Eindrücke aus dem Projekt

Modell-Terminal mit der Aufschrift „Flughafen Schönefeld“, davor Busse, Vorfahrt und Parkplätze
Das Terminal mit Vorfahrt, Bussen und Parkplätzen.
Modellflugzeuge an den Fluggastbrücken auf dem grauen Vorfeld
Flugzeuge an den Fluggastbrücken.
Raspberry Pi mit vier Tastern auf einem Steckbrett und bunten Kabeln
Erste Schaltungen: Taster am Steckbrett.
Arduino und Steckbrett mit vielen bunten Kabeln auf einer Holzplatte
Die Verkabelung entsteht auf der Unterseite der Grundplatte.
Zwei Schüler:innen von hinten am Laptop, daneben Arbeitsblätter und Bauteile
Gemeinsam wird die Steuerung programmiert.
Zwei Arduino-Uno-Platinen mit roten Kabeln, die an Lüsterklemmen angeschlossen sind
Zwei Arduinos steuern die vielen Lichter.
Der beleuchtete Modellflughafen von oben mit leuchtenden Straßenlaternen und Terminal
Licht an: der Flughafen mit eingeschalteter Beleuchtung.
Der Flughafen im Dunkeln: Beleuchtung und Anzeige in Aktion.

Ergebnis

Ein Zeitraffer-Video aller fünf Tage – vom leeren Tisch zum fertigen Flughafen.
Eine wirklich sehenswerte Zusammenfassung der Projektwoche.

Ein beleuchteter Modellflughafen, bei dem echte Lichter leuchten und blinken – ein Blickfang, an dem man Elektronik anschaulich erklären kann.

Selbst nachbauen?

Gut aufteilbar: Wer nur drucken möchte, baut den Flughafen ohne Elektronik. Wer mehr will, ergänzt Schritt für Schritt die Beleuchtung. Ein 3D-Drucker und ein Arduino-Set genügen für den Start.