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Von der Idee zu einem Makerspace

Vom Raum zum Makerspace

Kein Vorwissen nötig: Hier erklären wir in Alltagssprache, was ein Makerspace ist, was „Making“ bedeutet – und wie aus einem gewöhnlichen Computerraum unsere Werkstatt wurde.

Aus einem gewöhnlichen Computerraum wurde unsere Maker-Werkstatt.

Unsere Werkstatt

Ein Schul-Makerspace: Einen (PC-)Raum zur Werkstatt weiterentwickeln

Ein Makerspace ist eine offene Werkstatt, in der digitale Werkzeuge für alle bereitstehen. Bei uns bedeutet das: Schülerinnen und Schüler können hier eigene Projekte umsetzen – begleitet, aber selbstbestimmt. Making heißt dabei, eine Idee mit den eigenen Händen und ein paar Maschinen Wirklichkeit werden zu lassen.

Wichtiger als teure Technik ist die Haltung:

  • ausprobieren
  • Fehler machen
  • verbessern

Genau so lernt man hier – am eigenen, echten Projekt.

Angefangen hat alles mit einem ganz normalen Computerraum. Nach und nach kamen ein erster 3D-Drucker, dann ein Lasercutter, ein Folienplotter und Elektronik-Arbeitsplätze dazu. Aus Tischen mit Bildschirmen wurde eine Werkstatt, in der wirklich gebaut wird.

  1. Computerraum
  2. 3D-Drucker
  3. Lasercutter
  4. Folienplotter
  5. Elektronik

Möglich wurde das durch die Unterstützung der Schule und ein berlinweites Förderprojekt. Heute ist der Raum fester Teil des Unterrichts – und offen für eigene Projektideen.

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In vier Schritten

Was ist ein Makerspace? Vom Rohmaterial zum fertigen Produkt

Statt etwas fertig zu kaufen, baut man es hier selbst – mit Werkzeugen, die es früher nur in Fabriken gab. Man muss dafür kein Profi sein: Vieles lernt man an einem Nachmittag, und aus einer einfachen Idee wird ein Gegenstand, den man in der Hand hält.

  1. 1RohmaterialKunststoff, Holz, Folie und Elektronik-Bauteile.
  2. 2EntwurfAm Computer entsteht die digitale Vorlage.
  3. 3Herstellen3D-Drucker, Lasercutter oder Plotter fertigen das Teil.
  4. 4ErgebnisDas fertige, selbst gemachte Produkt.

An einem Beispiel erklärt

Was ist „Making“? Ein Beispiel: die CO₂-Ampel

Making heißt: selber machen mit digitalen Werkzeugen – ein echtes Problem lösen, indem man selbst etwas baut.

Das Problem

In einem vollen Klassenraum steigt der CO₂-Anteil, man wird müde und unkonzentriert. Aber man sieht der Luft nicht an, wann gelüftet werden sollte.

Die Making-Idee

Ein kleines Gerät misst die Luft und warnt mit Ampelfarben:

  • Grün alles gut
  • Gelb bald lüften
  • Rot Fenster auf!
  1. 1VerstehenWas soll das Gerät können? Luft messen und Farben zeigen.
  2. 2EntwerfenWelche Bauteile braucht es? Arduino, Sensor und LEDs.
  3. 3Bauen & ProgrammierenBauteile verbinden und festlegen, wann welche Farbe leuchtet.
  4. 4VerbessernTesten und ein Gehäuse drucken – bis das Gerät fertig ist.

Kurz gesagt

Making ist die Haltung „Das kann ich selbst bauen!“ – kombiniert mit den Werkzeugen, um es tatsächlich zu tun.

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