Das Problem
In einem vollen Klassenraum steigt der CO₂-Anteil, man wird müde und unkonzentriert. Aber man sieht der Luft nicht an, wann gelüftet werden sollte.
Von der Idee zu einem Makerspace
Kein Vorwissen nötig: Hier erklären wir in Alltagssprache, was ein Makerspace ist, was „Making“ bedeutet – und wie aus einem gewöhnlichen Computerraum unsere Werkstatt wurde.
Unsere Werkstatt
Ein Makerspace ist eine offene Werkstatt, in der digitale Werkzeuge für alle bereitstehen. Bei uns bedeutet das: Schülerinnen und Schüler können hier eigene Projekte umsetzen – begleitet, aber selbstbestimmt. Making heißt dabei, eine Idee mit den eigenen Händen und ein paar Maschinen Wirklichkeit werden zu lassen.
Wichtiger als teure Technik ist die Haltung:
Genau so lernt man hier – am eigenen, echten Projekt.
Angefangen hat alles mit einem ganz normalen Computerraum. Nach und nach kamen ein erster 3D-Drucker, dann ein Lasercutter, ein Folienplotter und Elektronik-Arbeitsplätze dazu. Aus Tischen mit Bildschirmen wurde eine Werkstatt, in der wirklich gebaut wird.
Möglich wurde das durch die Unterstützung der Schule und ein berlinweites Förderprojekt. Heute ist der Raum fester Teil des Unterrichts – und offen für eigene Projektideen.
In vier Schritten
Statt etwas fertig zu kaufen, baut man es hier selbst – mit Werkzeugen, die es früher nur in Fabriken gab. Man muss dafür kein Profi sein: Vieles lernt man an einem Nachmittag, und aus einer einfachen Idee wird ein Gegenstand, den man in der Hand hält.
An einem Beispiel erklärt
Making heißt: selber machen mit digitalen Werkzeugen – ein echtes Problem lösen, indem man selbst etwas baut.
In einem vollen Klassenraum steigt der CO₂-Anteil, man wird müde und unkonzentriert. Aber man sieht der Luft nicht an, wann gelüftet werden sollte.
Ein kleines Gerät misst die Luft und warnt mit Ampelfarben:
Kurz gesagt
Making ist die Haltung „Das kann ich selbst bauen!“ – kombiniert mit den Werkzeugen, um es tatsächlich zu tun.