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Arduino & Mobilität

Mit dem Arduino werden eigene elektronische Geräte entworfen – vom Messgerät bis zum Solarfahrzeug.

  • Mittel
  • Dauer semesterbegleitend
  • Kosten ab ~40 € (Arduino-Starterset)
  • Thema Elektronik
  • Thema Arduino
  • Thema Programmierung
Titelbild: Arduino & Mobilität
Das fertige Projekt „Arduino & Mobilität“ im Überblick.

Worum geht’s?

Der Arduino ist ein kleiner, frei programmierbarer Mini-Computer, der Sensoren ausliest und Bauteile wie Lämpchen, Motoren oder Displays ansteuert. Mit ihm lernt man (bei uns ab Klasse 10), eigene elektronische Geräte zu entwerfen und selbst zu bauen.

Im Mittelpunkt steht das selbstständige Arbeiten: Stromkreise verstehen, Schaltungen aufbauen, den Arduino programmieren und schließlich ein eigenes Projekt von der Idee bis zur Vorstellung umsetzen. Viele Projekte aus diesem Katalog – etwa die CO₂-Ampel oder das Solar-Mobil – entstehen genau auf diese Weise.

Im 4. Semester ist Informatik bei uns ein echtes Projektsemester: Die Schüler:innen arbeiten in Teams nach der agilen Projektmethode Scrum. Dabei geht es nicht nur ums gemeinsame Entwickeln, sondern um ein konkretes Produkt, das nach den Vorgaben eines „Kunden“ entworfen wird. Der Kunde ist regelmäßig bei den Projektsitzungen (Scrum-Meetings) dabei; die Teams präsentieren ihm ihre Zwischenergebnisse, holen Rückmeldungen ein und entwickeln ihr Produkt Schritt für Schritt weiter – ganz wie in der echten Softwareentwicklung.

Benötigte Geräte & Teile

Werkstatt-Geräte: Arduino mit Sensoren, Konstruktions-Software.

  • 1×Arduino-Board (z. B. Uno)
  • 1×Steckbrett und Verbindungskabel
  • vieleBauteile: LEDs, Widerstände, Sensoren, Motoren
  • 1×Computer mit der kostenlosen Arduino-Software

Impressionen aus dem Projekt

Mehrere Schüler:innen arbeiten von oben gesehen an einem Gruppentisch mit Laptops und Bauteilen
Teamarbeit im Makerspace: Jede Gruppe baut ihr eigenes Projekt.
Arduino-Platine mit Steckbrett, auf dem mehrere grüne LEDs leuchten
Erste Schaltung: LEDs am Steckbrett.
Rolle eines bunt leuchtenden LED-Streifens mit Anschlusskabeln
Bunte LED-Streifen – programmierbar mit dem Arduino.
Arduino mit Steckbrett und einem Servo, der als Zeiger auf einer selbst gebastelten Papierskala dient
Ein Servo als Zeiger macht Messwerte sichtbar.
Blaues LCD-Display mit dem Text „Test1234567“, verbunden mit einem Arduino
Das Display zeigt erste Texte an.
Zwei Schüler schneiden und kleben Fahrzeuggehäuse aus Pappe
Prototypen aus Pappe: Das Gehäuse entsteht.
Schülerin konstruiert am Computer ein Gehäuse in einem 3D-Programm
Am Computer wird das Gehäuse in 3D konstruiert.
Sechs kleine Fahrzeuge mit Pappgehäusen, Rädern und Displays auf einem gelben Tisch
Die fertigen Pappfahrzeuge – jedes mit eigenem Display.
Roboterfahrzeug mit Arduino, vielen bunten Kabeln und Ultraschallsensor vorne
Ein Fahrzeug mit Ultraschallsensor erkennt Hindernisse.
Fahrzeug mit großem LCD-Display, auf dem „Motor gestoppt!!“ steht
Statusmeldung auf dem Display: „Motor gestoppt!!“
Fahrzeug-Bausatz mit Steckbrett, daneben eine Hand mit Infrarot-Fernbedienung
Steuerung per Infrarot-Fernbedienung.
Rotes Fahrzeug mit Strickmütze und Display „Hallo, schalte mich doch ein :)“ sowie An- und Aus-Schild
Mit Humor: „Hallo, schalte mich doch ein :)“
Fahrzeug mit Arduino und großem rotem, 3D-gedrucktem Gehäuse, daneben Akkus und ein Display
Ein Fahrzeug mit 3D-gedrucktem Gehäuse.
Fahrzeug mit einer aufgesetzten weißen Geister-Figur aus dem Lasercutter
Kreativ gestaltet: das Geister-Fahrzeug.
Los geht’s: Das Fahrzeug setzt sich in Bewegung.

Selbst nachbauen?

Der Einstieg gelingt mit einem günstigen Arduino-Starterset und den vielen frei verfügbaren Anleitungen. Wer die Grundlagen beherrscht, kann fast jede Idee elektronisch umsetzen.