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Solar-Handytankstelle

Eine kleine Ladestation, die mit Sonnenlicht Handys und andere Geräte auflädt.

  • Fortgeschritten
  • Dauer ~5 Arbeitstage
  • Kosten ~100 €
  • Thema Solar
  • Thema Elektronik
Titelbild: Solar-Handytankstelle
Das fertige Projekt „Solar-Handytankstelle“ im Überblick.

Worum geht’s?

Powerbanks kennt jeder, und mit Solarenergie Akkus aufzuladen ist auch nicht neu. Aber ein Solarmodul von Grund auf selbst zu analysieren, es selbst zu dimensionieren, zu laminieren und daraus eine vollständig von der Sonne betriebene Handy-Ladestation für die Schule zu bauen – das ist eine echte Herausforderung.

Eine Gruppe von Schüler:innen hat im Rahmen des innogy-Schulwettbewerbs „3malE“ genau das getan und den gesamten Weg vom ersten Gedanken bis zum fertigen Produkt gezeigt: eine Arbeitsstation einrichten, Solarzellen schneiden und verlöten und sie zu fertigen Solarmodulen laminieren. Die Kernbotschaft: Solarenergie zu nutzen ist nicht schwer, und eigene funktionstüchtige Produkte lassen sich ohne großen Aufwand herstellen.

Benötigte Geräte & Teile

Werkstatt-Geräte: Arduino mit Sensoren.

  • 1–2Solarzellen (Solarpanels)
  • 1×Laderegler (schützt den Akku)
  • 1×Akku als Speicher
  • 1×USB-Ausgangsmodul zum Laden
  • 1×Gehäuse (z. B. aus dem 3D-Drucker oder Holz)

Impressionen aus dem Projekt

Schüler mit Schutzhandschuhen bearbeitet Solarzellen an einer Werkbank mit Bohrständer
An der Werkbank werden die Solarzellen vorbereitet.
Hände in weißen Handschuhen legen Solarzellen in eine selbst gebaute Holzlehre
Mit einer selbst gebauten Lehre werden die Zellen exakt ausgerichtet.
Mehrere Solarzellen werden mit Handschuhen auf einem Tuch zu einem Modul angeordnet
Die Zellen werden zum Modul zusammengelegt.
Präzisionsarbeit an der Lehre.
Schüler lötet mit einem Lötkolben Verbinder auf eine Solarzelle
Löten: Die Zellen werden elektrisch verbunden.
Das Lötbändchen wird aufgelötet.
Arbeitstisch mit zugeschnittenen Zellstücken, Handschuhen, Lötdraht und Cutter
Material und Werkzeug auf einen Blick.
Messen: Liefert jede Zelle Strom?
Zwei Personen schneiden auf einer großen Schneidematte eine Laminierfolie zu
Die Folie für das Laminieren wird zugeschnitten.
Das Modul wird für das Laminieren vorbereitet.

Ergebnis

Das selbst erstellte Video zum Projekt – alle Höhen und Tiefen vom ersten Gedanken bis zur fertigen Solar-Ladestation.

Zwei Solarmodule wurden vollständig selbst hergestellt und geprüft: einwandfrei funktionstüchtig mit rund 17 Watt Gesamtleistung, 8,8 V Leerlaufspannung und 2,35 A – bestätigt auch durch eine Elektrolumineszenzprüfung. Herausgekommen ist eine vollständig solarbetriebene Handy-Ladestation für die Schule.

Selbst nachbauen?

Gut geeignet für Fortgeschrittene aus der Mittelstufe. Fertige Solar-Lade-Bausteine erleichtern den Einstieg; wichtig ist der Laderegler zum Schutz des Akkus.

Besonderer Dank

Vielen Dank insbesondere an Leo, Chris, Steven, Isabeau, Florian, Hannes, Leon, Tim, Louis, Anton und Swantje, die mit alle Höhen und Tiefen dieses Projekts geteilt und das Projekt letztendlich erfolgreich fertiggestellt haben! Auch bedanken wir uns sehr herzlich beim PI Berlin für die Unterstützung im Vorfeld, vor Ort und in der Nachbereitung!

Gruppenfoto des Projektteams der Solar-Handytankstelle
v.l.n.r: Isabeau, Christopher, Leo, Tim, Hannes, Louis, Anton, Leon, Steven, Herr Vorwerk, Herr Prorok (PI-Berlin)